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Die letzte Ferienwoche nutzte die Lehrerschaft der Fachschule Obersiebenbrunn um sich beim Sommercampus, gemeinsam mit über 200 Pädagoginnen und Pädagogen der landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen, auf das neue  Schuljahr einzustimmen.  

Das Programm des diesjährigen Sommercampus widmete sich an den drei Tagen aktuellen Trends in der Gesellschaft und der Pädagogik, wo anerkannte Expertinnen und Experten zu Wort kamen. Schwerpunkte waren diesmal die Beziehungskultur und die Kommunikation in der Schule, denn in einer immer komplexeren Welt ist der wertschätzende Umgang miteinander für das Schulklima und den Lernerfolg von entscheidender Bedeutung. Die Weiterbildung besitzt an den Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich einen hohen Stellenwert, wie der Sommercampus seit 23 Jahren immer wieder aufs Neue bestätigt. 

Den Auftakt des Sommercampus machte Rolf Arnold, Professor für Pädagogik, der über die sogenannte Selbstlernkompetenz als die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts referierte. Darunter versteht er die Übernahme von Verantwortung für die eigene Entwicklung sowie die Fähigkeiten zur Problemlösung, Kooperation und Kommunikation. Professor Rainer Haas vom Institut für Marketing und Innovation an der Boku beleuchtete das Thema Storytelling in der Landwirtschaft. Die Methode des „Geschichtenerzählens“ wird nicht nur im Journalismus verwendet, sondern findet immer mehr in der Schule und Erwachsenenbildung Eingang, um Wissen optimal zu vermitteln. Dem aktuellen Thema „Beziehungskultur in der Schule“ widmete sich Andrea Richter, Leiterin der Schulpsychologie-Bildungsberatung beim Landesschulrat NÖ.

Zahlreiche Workshops, wie etwa Agrarkommunikation 4.0, E-Learning und Safer Internet runden das Angebot des Sommercampus ab. Mit dem Kabarett von Ingo Vogl zum Thema „Beziehungskultur aus der Voglperspektive“ gab es einen humorvollen Schlusspunkt.