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Fachkenntnis beim Zwischenfruchtanbau ist gefragt         

In Zusammenarbeit mit dem ÖKL (Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung) wurde an der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn im September ein Seminar zum Thema „Vergleich verschiedener Bodenwerkzeuge in Zwischenfrüchten“ veranstaltet.

Dass der Anbau von Zwischenfrüchten nicht „zwischendurch“ erledigt werden kann, sondern Fachkenntnisse notwendig sind, davon konnten sich die zahlreichen Teilnehmer sowie die Schülerinnen und Schüler bei diesem Seminar überzeugen.

Einleitend referierten Wilfried Hartl von der Bioforschung Austria über die Wirkung von Bodenwerkzeugen und Willi Peszt von der LK Burgenland über die Einarbeitung von Biomasse. Zwischenfrüchte lockern den Boden im Wurzelraum, wirken erosionshemmend und können Nährstoffe aus tieferen Schichten wieder an die Bodenoberfläche transportieren. Das ist gerade in der nicht wendenden Bearbeitung von Bedeutung.

Am Nachmittag wurde beim praktischen Teil ein Bodenprofil ausgehoben und das Wurzelbild analysiert.

Bei der Maschinenvorführung im dichten Begrünungsbestand wurden die  Wirkungsweisen der Bodenwerkzeuge von Schälpflug, Grubber, Scheibenegge und Fräse demonstriert. Wenngleich energieaufwendiger, aber mitunter angebracht ist die zapfwellengetriebene Technik in Form von Fräsen.

Der Anbau von Zwischenfrüchten hat bedeutend zugenommen – nicht nur aus Idealismus: Ihr Anbau wird in diversen Umweltprogrammen gefordert, aber auch monetär honoriert.