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Marchfelder Ackerbautag

 

Beim diesjährigen Marchfelder Ackerbautag, welcher am 12. Februar an der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn über die Bühne ging, wurde das Generalthema „Mehr Hitze, mehr Verdunstung?“ aufgegriffen.

Als Referenten standen zahlreiche Experten auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch Direktor Gerhard Breuer, welcher die Wichtigkeit dieser Veranstaltung betonte, gab Josef Kaltenböck von der Hagelversicherung einen Überblick über Schadensereignisse den Verlust landwirtschaftlicher Nutzfläche in Österreich und die mit dem weltweiten Populationszuwachs einhergehende Abnahme dieser Flächen pro Person.

Arno Kastelliz organisierte diese Veranstaltung und erklärte die bisherigen Ertragsergebnisse, Ziele und Möglichkeiten des in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur bestehenden Bodenbearbeitungs- und Beregnungsversuches an der Fachschule Obersiebenbrunn. Reinhard Nolz von der Universität für Bodenkultur, welcher gemeinsam mit Kastelliz die Bewässerungsversuche durchführt, legte seine Ergebnisse zur Messung der Bodenfeuchte und zur Berechnung von Ertragsprognosen aufgrund der Wasserversorgung zu spezifischen Entwicklungsstadien von Pflanzen dar.

Den Abschluss des Teiles Bewässerung machte Thomas Kern von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich mit dem Vortragsthema „Wirtschaftlichkeit der Beregnung“. Dabei ging Kern auf die Kosten unterschiedlicher Pump- und Verteilsysteme ein. Den Abschluss des Vormittags bildete ein Vortrag von Andreas Oehlzand über geförderte Photovoltaikanlagen in der Landwirtschaft.

 

Nach der Einnahme des Mittagessens an der LFS Obersiebenbrunn referierte Christian Steiner vom Land Niederösterreich über Windschutzanlagen, Landschaftselement, deren Bedeutung für die Verringerung der Verdunstung, Fördermöglichkeiten zu deren Auspflanzung sowie über die Leistungen der Abteilung Bodenschutz. Nanoviren und andere neue Viruskrankheiten im Pflanzenbau waren das Thema von Sabine Grausgruber-Gröger von der AGES.

Ebenfalls bei der AGES beschäftigt ist Clemens Flamm, welcher über früher abreifende Weizensorten und  andere Möglichkeiten auf Wasserstress zu reagieren informierte. Den Abschluss des langen und informativen Tages, machte der Landwirt Franz Brunner, welcher das System Immergrün vorstellte.

Brunner entledigt sich auf seinem biologischen Betrieb im Horner Becken mit äußerst vielfältigen Untersaatmischungen vieler Unkrautprobleme.

 

Bild 1: Josef Rosner, Thomas Kern Elisabeth Zwatz-Walter, Andreas Öhlzand, Reinhard Nolz, Direktor Gerhard Breuer, Clemens Flamm, Arno Kastelliz