Ein Tag im Zeichen des Erinnerns: 1. Klassen besuchten die KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts für Religion, Ethik und Politische Bildung begaben sich die Schülerinnen und Schüler der beiden ersten Klassen auf eine bewegende Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Ziel des Besuches war es, die Geschichte des Nationalsozialismus greifbar zu machen und ein starkes Bewusstsein für Menschenrechte und Zivilcourage zu fördern.
Theorie trifft auf historische Realität
Nachdem das Thema im Unterricht vorbereitet worden war, stand für die Jugendlichen nun der Besuch vor Ort an. Begleitet wurden die Klassen von Prof. Bernhard Nindl, Klassenvorstand Patrick Veigl sowie den Fachlehrerinnen Elena Paul und Silvia Prenner.
Sachkundige Führung durch die Geschichte
Besonders wertvoll gestaltete sich der Rundgang durch die pädagogische Begleitung von Prof. Nindl, der die Schüler:innen durch das Areal der Gedenkstätte führte. Mit fachlicher Expertise und großer Empathie vermittelte er die historischen Fakten und Einzelschicksale der Gefangenen. Dabei standen nicht nur die Zahlen und Daten im Vordergrund, sondern vor allem die Frage nach der menschlichen Würde und der Verantwortung jedes Einzelnen in der heutigen Gesellschaft.
„Niemals vergessen“ als Auftrag für die Zukunft
Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich tief beeindruckt von der Atmosphäre und den Relikten des ehemaligen Konzentrationslagers. In anschließenden Reflexionsgesprächen wurde deutlich, wie wichtig solche Exkursionen für die persönliche Entwicklung junger Menschen sind.
„Es geht nicht nur darum, zu wissen, was passiert ist, sondern zu verstehen, warum wir heute aktiv für Demokratie und Toleranz einstehen müssen“, so das Resümee des Lehrerteams.
Der Besuch in Mauthausen ist ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schule, um die Erinnerungskultur lebendig zu halten und die Jugendlichen zu kritischem Denken und Mitgefühl zu ermutigen.





